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Bei Sonnen-LICHT der Wunsch nach SCHATTEN


Dieser Beitrag entstand Pfingsten 2014, ich briet in der Sonne - die ideale Voraussetzung diesen Artikel über Licht und die Sehnsucht nach dem Schatten zu schreiben!

Hier der Text:

Welch' interessante und tiefsinnige Symbolik!

Als ob ein zuviel an Licht den Schatten herausfordert, heraufbeschwört.

Nun, es ist unweigerlich so.

Selten ist eine Umgebung frei von Objekten, in denen diese, bei einer (1) Lichtquelle keine Schatten werfen würden.
Ebenso das Wesen des Menschen, denn welcher Mensch ist frei von Hemmnissen, Blockaden, in den Keller des Inneren verbannter "Dinge"?
Vieleicht unsere erleuchteten Meister/ Avatare zu Zeiten ihrer Inkarnation auf Erden.

Doch zurück zum grellen Sonnen-Licht und der Wunsch nach Schatten. Eine bewußte Entscheidung für wohltuende Dunkelheit, um sich seine Defizite nicht ansehen zu müssen. Im Dunkeln sieht man den Schatten nicht.

Warum bringt dieses gleisende Licht unsere Schatten-Anteile hervor?

Wir werden lustlos, unleidig, aggressiv ...
Eine Chance, solche Situationen anzuschauen, anzunehmen und zu integrieren, indem wir innehalten, und uns auf UNSER SELBST (SONNE astrologisch) besinnen.

Da kommt mir ein Nebengedanke: "Wie ist das mit dem Rampen-Licht?"
Spot an, Schatten da - Publikum, Massen, alles öffentlich ... daraus läßt sich ein neuer Post machen ...

Nochmal zum Sonnen-Licht.
Astrologisch: SONNE der Wesenskern, unser Potential, welches wir entfalten möchten.

Eine Aufgabe, die gut gelingt, wenn wir uns unserem Schatten stellen.

Die Sonne herrscht im Tierkreiszeichen Löwe, welcher dem Zeichen Wassermann gegenüber steht, der in der klassischen Astrologie von SATURN beherrscht wird. Saturn ist der Herr der Grenzen, Schranken, Ängste, Verknöcherungen - Herr des SCHATTENS!

Sonne-Saturn-Verbindungen im Geburtshoroskop zeigen u.a. Schattenpotentiale an.

Anlagen und Muster, die im Wesen des Einzelnen angelegt und somit aktiviert oder latent schlummernd existent sind.
Sie werden ein Leben lang gelebt (wenn sie im Laufe der Persönlichkeitsentwicklung nicht integriert werden) oder sie werden erfolgreich verdrängt und brechen zu bestimmten Zeiten sehr deutlich hervor.

Jeder Schatten will ins Licht, keiner fristet sein Dasein gern im Dunkeln, denn in der Finsternis erkennt man ihn nicht.


Diese soeben beschrieben Zeiten, in denen der Schatten an die Oberfläche/ins Bewußtsein drängt, lassen sich anhand der astrologischen Prognosetechniken gut nachvollziehen convers und directional - somit lassen sich schwierige Zeiten in der Vergangenheit gezielter analysieren und aus diesen Erfahrungen konkrete Schlüsse/Strategien für die Zukunft entwickeln.

Mehr dazu, fragen Sie hier
Bleiben wir bei den astrologischen Prinzipien und deren Möglichkeit zur psychischen Diagnose und Nutzung zur Selbsterkenntnis - in diesem Falle: zur SCHATTENintegration - wenn aus der Verselbständigung von Schattenanteilen problematische Situationen im alltäglichen Erleben resultieren.

Um diese Anteile zu integrieren, bedarf es keines langatmigen Psychonalytischentherapiemarathons.

Mögliche Schattenthemen, die uns daran hindern ein zufriedenes und erfülltes Leben zu führen, lassen sich gut im Geburtshoroskop erkennen. Sie zeigen nicht nur das Schlachtfeld an, auf dem der Schatten wütet, sondern auch die Mittel, um ihrer Herr (SATURN) zu werden, sie anzunehmen und zu integrieren (SONNE).

Bei meinem bisherigen Plädoyer für die Schattenarbeit sei ergänzt, daß er (der arme Schatten) von mir nicht für alle seelischen Verschaltungen zum Sündenbock gemacht wird.
Das Schattenkonzept ist ein wertvolles und nützliches Werkzeug in meiner Praxis, und wenn Sie meinen, es könnte Ihnen die Lösung bei einem festgefahrenen Problem bieten, nehmen Sie doch jetzt mit mir
Kontakt auf.

N.B. Der vorliegende Artikel bezieht sich auf den "dunklen" Schatten, vielleicht ergibt sich demnächst ein Post über den "lichten" Schatten.

Interessanter Nachtrag für Astrologen:
Es ist mir eine liebe Gewohnheit, auf die Uhr zu schauen, wenn ich einen Artikel beginne und ebenso, wenn ich ihn beende. Das Skript (die losen Gedanken) begann ich, als SATURN aus dem AC auftauchte (klassische Astrologie unterscheidet am AC und im AC) und beendet habe ich die Erstschrift, als der AC im 1° Schütze stand. Interessant oder?! Zudem hatte ich an diesem Abend einen sehr heftigen Besuch von einem meiner Schattenanteile (kein Wunder, wenn ich ihn evoziere), dabei habe ich festgestellt daß Transite im aktuellen Lunar Schatten-Themen aktivieren können. Was natürlich plausibel ist, wenn man den Mond als unsere unbewußte Seite des Seins betrachtet, aber das ist ein anderer Aufsatz.

Liebe/r Leser/in, wenn Sie meinen, Ihr Schatten-Thema könnte Ihnen die Lösung bei einem festgefahrenen Problem bieten, nehmen Sie doch jetzt mit mir Kontakt auf.

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